Feldbrandziegel um 1915.
Feldbrandziegel um 1915.

Die Firma Neff Stein-Design kann inzwischen auf über ein Jahrhundert Geschichte zurückblicken. Die Gründung der Firma erfolgte gegen 1900. Der damalige Schwerpunkt des Unternehmens war die Herstellung von „Feldbrandziegeln“. Dann wurde gegen 1935 die Fertigung auf Betondachziegel und weitere Betonwerksteine umgestellt. Dies geschah unter der Leitung von Peter Neff. 1951 begann der heutige Seniorenchef Richard Neff dann seine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer. Nach 3 Jahren schloss er seine Ausbildung ab und bestand 1955 die Gesellenprüfung. Seitdem wurde die Produktpalette um die Fertigung von Natursteinprodukten für den Innenausbau und Grabsteinen aus Naturstein erweitert. Richard Neff bestand 1957 seine Meisterprüfung als Steinmetz und Steinbildhauer. Nach weiteren 7 Jahren wurden die ersten Maschinen für die Bearbeitung von Naturstein angeschafft. Von dort an konnten erste Säge-, Fräs- und Schleifarbeiten selbst ausgeführt werden.

Die Angestellten der Firma
Die Angestellten der Firma

Im Jahr 1976 beginnt dann auch Dietmar Neff seine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer in Köln und sammelte währenddessen weitreichende Berufserfahrung im In- und Ausland und besteht 1982 die Meisterprüfung. Inzwischen wurde auch die erste Zweigstelle in Troisdorf, in der Lohmarerstraße, eröffnet.  Nachdem Robert Neff dann 1990 auch seine Meisterprüfung bestanden hatte, wurde die Produktpalette im Bereich des hochwertigen Innenausbaus sowie der Anfertigung von Küchenarbeitsplatten aus Naturstein ausgeweitet. Im selben Jahr wurde das Firmengelände in Niederkassel um 2500 m² erweitert, um weitere Lagerfläche zu erhalten. Ein Jahr später wurde der Maschinenpark durch eine erste computergestützte Seilsäge modernisiert. 1993 beginnen Dietmar und Robert Neff dann mit dem Import von Natursteinen aus Indien, China, Spanien und Italien, um eine größere Materialvielfalt anbieten zu können.

Nach weiteren zwei Jahren wurde die Zeichenabteilung teilweise auf CAD umgestellt. Fortan wurden nun Treppenläufe digital am Computer entworfen. 1998 wurde der Maschinenpark weiter um einen CNC gesteuerten Kanten-Schleifautomaten ergänzt. Weitere zwei Jahre später wurde noch eine CNC gesteuerte Seilsäge angeschafft, durch diese ist es von dort an möglich auch kompliziertere Formen / Konturen oder komplette Tranchen selber zu sägen. Dann zog 2001 die Zweigstelle in Troisdorf aus der Lohmarerstraße direkt an den Waldfriedhof in die Heerstraße 15. Seit Ende 2011 betreiben wir eine weitere Zweigstelle in Troisdorf-Sieglar im Vorgebirgsblick 46 in 53844 Troisdorf, direkt gegenüber vom Parkfriedhof.